Mein Summercamp 2014

Auf dem Barcamp Hannover habe ich vom anstehenden Sommercamp erfahren. Vom besonderen Format des Camps angetan (idyllische Teilnehmerzahl, Übernachtung direkt vor Ort, abends Grillen und schön zusammensitzen) habe ich mich spontan entschieden, mir eines der letzten Tickets zu holen und nach Alfeld/Leine aufzubrechen.

Menschen, Tiere, Sensationen

Zunächst einmal natürlich großen Dank an Kai (@KaiThrun) und Isa (@DieMeyersche) - dies sind die beiden Menschen, die das Summercamp nun bereits zum dritten Mal organisieren und mit einer ausgesprochenen Serviceorientiertheit zu einem WohlfühlCamp machen. Man wird am Bahnhof abgeholt, es wartet ein prall gefüllter Kühlschrank und auch sonst laufen Kai und Isa ständig für Ordnung sorgend durchs Haus. Danke auch für die schönen Fotos, das Titelbild stammt z.B. auch von Kai!

Über das Wochenende verteilt habe ich insgesamt viele nette Menschen kennengelernt und spannende Gespräche geführt. Schon am Freitagabend saßen wir bis um 4 Uhr draußen und haben über dies und das gequatscht.

Gewohnt haben wir im Jugendgästehaus Villa Ruhe - dem Ort, an dem sich früher die größte Tierhandlung der Welt befand. Vor 80 Jahren wurden Elefanten vom Bahnhof hierher gebracht und Papageien aus Neuginea importiert. Wir dagegen haben uns an diesem Wochenende nur mit toten Tieren beschäftigt und an beiden Tagen lecker gegrillt ;-)

Für Sensationen gesorgt hat das Wetter. Man konnte oft draußen sitzen und das haben wir auch fleißig genutzt. Zum Essen ging es meist raus und auch viele Sessions oder Gespräche fanden im Garten statt.

Samstag - Social Media, Fashion, Ernährung, Startups und Basketball

Ich glaube, noch nie auf einem Barcamp war mein Programm so unterschiedlich. Angefangen von Fashion für Unternehmer mit Einblicken in Blogger Relations (von @FrolleinJuNe), interessanten "Abnehmtipps" / Ernährungs-Hacking eines Ex-Moppelkindes (@to.ell.by_kl, Folien),  Facebook Ads (von @schwinaldo) und einem Einblick in das Leben von Michael Jordan (von Jerome Washington) war wirklich alles dabei.

Mein persönliches Highlight war der Einblick in das Social Media beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (von @Miss_McBeal, Folien) - Christiane hat z.B. erzählt, wie sie einen Shitstorm erlebt haben und damit umgegangen sind.

Auch ich habe wieder eine Session durchgeführt - in einer kleinen, aber feinen Runde ging es um Ideengenerierung. Dazu haben wir uns diverse Startups angeschaut und eine Liste von abstrakten "Veränderungsmöglichkeiten für Branchen" erstellt: Was verändern Startups in einer Branche, um mit einem neuen Konzept an den Start zu gehen?

Branchenunabhängige Geschäftsmodelle von Startups

 

Sonntag - Disruption, Ideen, Selbstständigkeit und Heimfahrt

Heute ging es zunächst um das Thema Disruption (von @ingostoll). Anschließend setzten wir unsere Ideengenerierungs-Session fort und kamen dabei auf einige spannende Ideen. Dabei ging es um die Lebensmittel-Branche und - etwas überraschend - um das Thema Sterben 2.0. Für den ersten Bereich kamen wir auf eine "Flatrate für Basis-Lebensmittel". Spannender war die Idee, einen Online-Beerdingungsplaner für das Netz zu entwickeln, der Normalsterbliche, Sterbende oder Angehörige beim Prozess des Irgendwann-Sterbens begleitet. Spannende Idee und eine tolle Diskussion!

Der Tag endete für mich mit der Session "Wie berechnet man als Selbständige/r seine Preise - und wie vertritt man sie selbstbewusst?" (von @AngieDor). Hier wurden fleißig Erfahrungen unter Selbstständigen ausgetauscht.

Dann ging es auch schon auf die Heimfahrt - noch einmal vielen Dank an die Organisatoren und alle anderen Teilnehmer und bis zum nächsten Summercamp!